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- Michael Schneidewind
Am 20. April erlebten unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b sowie der Fachoberschule (Klassen 11 und 12) einen ganz besonderen Vormittag außerhalb des Klassenzimmers: Auf dem Programm stand die Dokumentation „Welch ein Leben“ über das außergewöhnliche Schicksal von Walter Kaufmann.
Der Film, der im Moselkino Bernkastel-Kues gezeigt wurde, zeichnet den Lebensweg eines Mannes nach, der die Extreme des 20. Jahrhunderts am eigenen Leib erfahren musste und ein Leben zwischen den Welten lebte. Als einer der letzten großen Zeitzeugen verstarb Walter Kaufmann am 15. April 2021. Sein Weg führte ihn vom jüdischen Waisenkind aus Duisburg über die Rettung durch einen Kindertransport nach Australien bis hin zu seiner Karriere als weltberühmter Schriftsteller, der in der DDR eine neue Heimat fand.
Für unsere Schülerinnen und Schüler bot die Dokumentation nicht nur einen tiefen Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus und des Exils, sondern auch in die bewegende Frage, was es bedeutet, überall auf der Welt zu Hause zu sein und doch immer ein Suchender zu bleiben. „Man muss die Geschichte kennen, um die Gegenwart zu verstehen“ – dieser Leitgedanke wurde während der Vorführung für alle im Saal spürbar.
Ein Highlight des Vormittags war der direkte Austausch im Anschluss an die Filmvorführung: Karin Kaper, die Regisseurin des Films, war eigens aus Berlin angereist, um persönlich mit den Jugendlichen über das Werk und die Begegnungen mit Walter Kaufmann zu sprechen. In einer angeregten Fragerunde hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Entstehung des Films zu gewinnen. Dabei ging es nicht nur um technische Details der Filmproduktion, sondern vor allem um die persönlichen Eindrücke, die die Regisseurin während der langjährigen Zusammenarbeit mit Kaufmann gesammelt hatte. Dieser direkte Dialog machte das Erlebte noch greifbarer und bot einen würdigen Rahmen, um das Erbe eines Mannes zu ehren, dessen Stimme auch nach seinem Tod durch diesen Film weiterlebt.
Abschließend geht ein Dank aller Teilnehmenden an den Förderverein unserer Schule, der die Fahrt durch die Übernahme der Hälfte aller Eintrittsgelder finanziell unterstützt hat.
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Der Literaturwissenschaftler, Romanist und Politiker Victor Klemperer (1881-1960) stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung für unsere Klassenstufen 9 bis 12.

Dazu war der deutsche Autor und Herausgeber Renatus Deckert als Vortragender zu Gast in der Aula. Im Mittelpunkt seiner Lesung standen die Tagebücher Klemperers, die dieser während der Jahre des Nationalsozialismus verfasst hatte und in denen er als jüdischer Überlebender des Holocaust vielfältige Einblicke in die persönlichen Diskriminierungen und Ausgrenzungen gibt.
So lässt sich ab 1933 mitverfolgen, wie Klemperer langsam und systematisch ausgegrenzt wurde, zunächst in der Wissenschaft, später auch im privaten Leben. Die Tagebücher aus der Zeit des Nationalsozialismus sind Zeugnis einer Atmosphäre großer und immer größer werdender Angst. Klemperer und die anderen Bewohner des „Judenhauses“, in das er und seine Frau umziehen mussten, lebten vor allem in Angst vor der Gestapo. Vor diesem Hintergrund berichtet Klemperer von etlichen Selbstmorden und Opfern des Völkermordes an den Juden durch die Nationalsozialisten in seinem persönlichen Umfeld – nicht zuletzt, wie Renatus Deckert während seiner Lesung und in der sich anschließenden Fragerunde betonte, auch als Mahnung für heute lebende Generationen.
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- Michael Schneidewind

Unsere Klasse 12 besuchte am 10. März die Hochschule Trier. Am dortigen Hauptcampus fand auch in diesem Jahr wieder der zentrale Infotag statt, bei dem sich vor allem Schülerinnen undSchüler der Oberstufe über die vielfältigen Studienmöglichkeiten und späteren Berufsaussichten informieren konnten. Dazu war auch die Arbeitsagentur Trier vor Ort, um den jungen Erwachsenen hinsichtlich Karriere und Arbeitsmarkt weiterführende Einblicke zu vermitteln.
Die Hochschule Trier bot ihren Gästen neben Probevorlesungen und Fachvorträgen die Möglichkeit, Labore und Werkstätten zu besichtigen oder mit Studierenden sowie Professorinnen und Professoren ins Gespräch zu kommen. Außerdem gab es Infostände der verschiedenen Fachbereiche und der Kooperationspartner, die im Zusammenhang mit einem dualen Studium stehen.
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Anfang Februar beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler unserer FOS-Klasse12 an einer großen Baumpflanzaktion, die durch das Forstamt Traben-Trarbach in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Vor-Tour der Hoffnung“ und den Landesforstrheinland-Pfalz im Stadtwald auf dem Hödeshof organisiert worden war. Unter der fachkundigen Anleitung der Forstarbeiter wurden zahlreiche Setzlinge in den Waldboden gepflanzt, um damit in Zukunft einen Beitrag für einen nachhaltigen, widerstandsfähigen Baumbestand in der Region zu leisten und einen klimastabilen Mischwald als wichtigen Baustein für den Klimaschutz heranwachsen zu lassen.






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